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Informationen für den Anschluss Ihrer Erzeugungsanlagen

1. Schritt: Anmeldung

Der erste Schritt zum Netzanschluss Ihrer Erzeugungsanlage ist die Anmeldung bei einem unserer kompetenten Ansprechpartner. Die Anmeldung muss alle wesentlichen Angaben zu Ihrem Vorhaben beinhalten, insbesondere natürlich die Daten der Erzeugungsanlage selbst. Unser Vordruck Anmeldung zum Netzanschluss (PDF) wird es Ihnen in Verbindung mit dem Datenblatt zum Anschluss von Erzeugungs-/Entnahmeanlagen erleichtern, alle wichtigen Angaben zu erfassen. Bitte senden Sie einfach beide vollständig von Ihnen ausgefüllte Dokumente an die:      

Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH
Franz-Mehring-Straße 6
04600 Altenburg.

Unsere Mitarbeiter werden mit Ihnen umgehend alles Weitere abstimmen.

 

Checkliste!
Haben Sie schon die notwendigen Unterlagen eingereicht? Wenn nicht, dann hier noch einmal eine Zusammenfassung. Wir brauchen von Ihnen:
+         Ausgefülltes Formular Anmeldung zum Netzanschluss 
+         Ausgefülltes Formular Datenblatt zum Anschluss von Erzeugungs-/Entnahmeanlagen 
+         Übersichtsplan (M 1:10.000) und Lageplan (M 1: 500) mit Kennzeichnung
           des Aufstellungsortes der Erzeugungsanlage inkl. Grundstücksgrenzen 
+         Technische Unterlagen des Herstellers der Anlagen, wie z. B.:         
          - Stromlaufplan -> Vom Generator bis zum Netzanschluss inklusive Leitungsdimensionierung und Absicherung
          - Zähler/ Wandlerschrank -> Datenblätter
          - Antriebsmaschine/Generator -> Datenblätter/Prüfprotokolle
          - Wechsel- bzw. Frequenzumrichter -> Prüfprotokoll der zu
            erwartenden Oberschwingungen und zwischenharmonischen Ströme
          - Wechselrichtern -> Konformitätserklärung zur Nennscheinleistung
            und zur maximalen Ausgangsscheinleistung
          - Erzeugungsanlagen bis 30 kVA -> Konformitätserklärung/Prüfzertifikat
            (Unbedenklichkeitsbescheinigung) zur Schutzeinrichtung 
          - Windenergieanlagen -> Auszug aus dem Prüfbericht "Bestimmung
            der elektrischen Eigenschaften - Netzverträglichkeit" entsprechend TR3
            der FGW e.V. und zugehörige Herstellerbescheinigung

 

Bei allen Maßnahmen zur Errichtung oder Änderung des Netzanschlusses und zum Anschluss einer Erzeugungsanlage an unserem Netz sind die

Technischen Mindestanforderungen der Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH zum Netzanschluss und dessen Nutzung (TMA)
,

Allgemeinen Bedingungen der Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH für Erzeugungsanlagen zum Netzanschluss und dessen Nutzung zur Entnahme und Einspeisung elektrischer Energie
(AB-E)
und

Allgemeine
technische Regeln z.B. TAB 2012, NAV, DIN bzw. EN-Normen, VDEW "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz", bdew "Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz" sind
einzuhalten.                  

2. Schritt: Grobplanung und Anschlussprüfung

Sobald uns Ihre vollständige Anmeldung vorliegt, erfolgt durch uns eine Grobplanung für Ihr Vorhaben. Im Rahmen der Grobplanung werden die Anschlussmöglichkeiten Ihrer geplanten Anlage in unserem Netz unter Berücksichtigung der gegebenen Netzverhältnisse, der Leistung, der Betriebsweise und zu erwartender Netzrückwirkungen der Erzeugungsanlage geprüft. Im Ergebnis dieser Prüfung ermitteln wir für Sie
-
                    einen geeigneten Netzanschlusspunkt 
-
                    eine technische Anschlusslösung 
-
                    die voraussichtlichen Anschlusskosten (Grobkostenabschätzung) und 
-
                    die konkreten technischen Bedingungen zum Netzanschluss.

3. Schritt: Projektierung des Netzanschlusses

Nachdem die notwendigen Detailabstimmungen zum Netzanschluss abgeschlossen sind, erhalten Sie von uns gerne ein verbindliches Anschlusskostenangebot. Hierzu benötigen wir neben den bereits vorliegenden Anmeldeunterlagen eine technische Projektunterlage zum Vorhaben in dreifacher Ausfertigung mit folgendem Inhalt:
-
Lageplan der Anschlussanlage und der Erzeugungsanlage(n) 
-
Angaben zur Anschlussanlage (u. a. Baukörper, elektrischen Anlage einschließlich
  Schutztechnik) 
-
Angabe zu den Schutzeinrichtungen der Erzeugungsanlage (Art, Fabrikat, Schaltung, 
  Funktion und Gerätebeschreibung sowie ggf. Konformitätserklärungen bzw.
  Unbedenklichkeitsbescheinigungen) 
-
Angaben zum Kundennetz (Typ, Länge und Querschnitt - außer Hausinstallationen) 
- Nachweis zur Einhaltung des geforderten cosphi 
-
Nachweis zur E-Kompensation des Kundennetzes (nicht bei Anschluss in Niederspannung)

4. Schritt: Herstellung und Inbetriebnahme des Netzanschlusses

Nach Vorliegen eines unterzeichneten Anschlusskostenangebotes und ggf. erforderlicher Genehmigungen werden wir in Abstimmung mit Ihnen umgehend mit der Erstellung des Netzanschlusses beginnen. Nach dessen Fertigstellung erfolgt die Inbetriebnahme der Übergabestelle (Hausanschlusskasten, Zähleranschlusssäule, Übergabestation).


Wichtige Hinweise!
Bitte teilen Sie uns den Inbetriebnahmetermin der Übergabestelle rechtzeitig mit. Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme gilt die Übergabestelle als abgeschlossene elektrische Betriebsstätte entsprechend DIN VDE 0105-100.



Nach Meldung der Fertigstellung (PDF) der Kundenanlage durch den Installateur erfolgen der Einbau der Mess- und Zähleinrichtungen und die Inbetriebnahme des Netzanschlusses.

5. Schritt: Inbetriebnahme und technische Abnahme der Erzeugungsanlage

Bei Erzeugungsanlagen geringer Leistung (bis 4,6 kW) erfolgt die Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage mit Einbau der Zähleinrichtung. Erzeugungsanlagen größerer Leistung (über 4,6 kW) benötigen eine Probebetriebsphase bevor sie in den Dauerbetrieb gehen. Beim Probebetrieb werden verschiedene Prüfungen (z. B. der Schutzeinstellungen) durchgeführt, um einen reibungslosen Dauerbetrieb der Erzeugungsanlage zu gewährleisten.

Die Inbetriebnahme der Erzeugungsanlage ist durch den Anlagenbetreiber und den Anlagenerrichter im Inbetriebsetzungsprotokoll (PDF) zu dokumentieren.

6. Schritt: Energielieferung

Um die produzierte Energie Ihrer Anlage angemessen vergütet zu bekommen, ist es unabdingbar die Anlage bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) anzugeben.

WICHTIG! 

Betreiber von neuen Photovoltaikanlagen können ihre Systeme künftig nur noch Online über das offizielle Meldeportal der Bundesnetzagentur anmelden und registrieren lassen.

Eine schriftliche Anmeldung per Post, Fax oder eMail ist nicht mehr zulässig. Laut Bundesnetzagentur müssen Betreiber die Anmeldung nun auch selbst vornehmen und können sie nicht mehr von Fachbetrieben oder Dienstleistern vornehmen lassen. Solarstromanlagen, die bereits schriftlich angemeldet wurden, können auf der Internetseite der Bundesnetzagentur nicht eingesehen werden. Änderungen für diese Anlagen müssen weiterhin schriftlich an die Behörde geschickt werden.

Betreiber von Photovoltaikanlagen müssen seit dem 1. Januar 2009 den Standort und die Leistung ihrer Systeme anzeigen. Ansonsten verfällt der Anspruch auf die Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass die Meldung spätestens zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage erfolgen soll.

Das Meldeportal für Photovoltaikanlagen finden Sie im Internet unter https://app.bundesnetzagentur.de/pv-meldeportal/portal_start_00.aspx

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